![]() |
Rasseportrait
|
|
|
|
Die Maine Coon Katze, eine der ältesten Naturrassen aus Nordamerika genoß bis in den Anfang der 80er Jahre , genau wie ihre anderen Halblanghaar-Cousinen, nur mäßige Popularität. Sie war bis dahin kaum einmal auf Ausstellungen zu sehen und zahlenmäßig überhaupt recht selten. So wurde auf die Frage nach diesen schönen Tieren meist mit hochgezogenen Augenbrauen und „eine Maine WAS“ reagiert. In letzter Zeit aber gewinnt dieser Naturbursche unter den Edelkatzen zunehmend Interesse und Anerkennung – nicht nur auf dem Richtertisch, sondern einfach als Hausgenossin. Sowohl ihr pflegeleichtes Fell als auch ihre witzig charmante Persönlichkeit machen sie rasch zum Familienliebling. Inzwischen dürften die zahlreichen abenteuerlichen Entstehungsgeschichten über diese Rasse bekannt und auch als hübsche „Spinnerei“ erkannt worden sein. Die Märchen von 30-Pfund-Riesen-Katzen gehören wohl auch (fast) der Vergangenheit an. Es wird allgemein akzeptiert, daß die Maine Coon durch natürliche Auslese und die Anpassung an harte klimatische Bedingungen entstanden ist. Ob als Schiffs- oder Bauernhofkatze – diese kräftigen, etwas überdurchschnittlich (5 – 9 Kilo) großen Katzen mit dichtem, halblangen Fell waren hervorragend geeignet, den harten kalten New England Winter „auf eigener Pfote“ durchzustehen und Angst und Schrecken unter den Ratten und Mäusen New Englands zu verbreiten. Wer je auf einer amerikanischen Country Fair gewesen ist, weiß, daß die Bauernfamilien einmal im Jahr ihre besten Jahresergebnisse zur Schau und zur Beurteilung mitbringen. Die „arbeitende Maine Coon“ gehörte im 19. Jahrhundert auch dazu und könnte somit wohl auch die älteste Austellungskatze genannt werden. Bewiesen ist auf jeden Fall, daß die Maine Coons bei den frühesten richtigen Katzenausstellungen dabei waren und sogar oft genug, wie 1895 im New Yorker Madison Square Garden, gewonnen haben. Mit der Ankunft des exotischen Persers aus England geriet die „hausbackene“ Maine Coon auf den Ausstellungen immer mehr in Vergessenheit. Anfang der 50er Jahre dieses Jahrhunderts wurde die Maine Coon wieder entdeckt und seit dem steigt ihre Popularität unaufhaltsam. Bis vor ca. 25 Jahren war die Maine Coon in Europa so gut wie unbekannt. Wo auf früheren Ausstellungen keine Maine Coon zu finden war, stellen Sie heute oft den größten Teil der ausgestellten Tiere. Die meisten seriösen Maine Coon Züchter sind bereit, alle ihre Tiere zu zeigen und über die Rasse zu informieren, ohne daß sie einem eine Katze „aufschwatzen“ wollen. Man entwickelt anscheinend eine so starke Bindung zu diesen kleinen „Clowns“ der Katzenwelt, daß neue Katzeneltern fast so kritisch überprüft werden wie ein zukünftiger Schwiegersohn. Der Preis einer Maine Coon liegt in der Regel zwischen € 600,-- für ein Liebhabertier bis hin zu ca. € 900 –€ 1000,-- für ein besonders schönes und seltenes Zucht- und Ausstellungstier. Maine Coons sind im Wesen sanft, verschmust, ruhig und meistens sehr unaufdringlich, aber viel zu intelligent und verspielt, um mit einer Rolle als Dekorationsmaterial zufrieden zu sein. Aggressive oder überängstliche Tiere gehören nicht in die Zucht, selbst wenn sie noch so schön sind. Wer das erste Mal eine Maine Coon hört, wird wahrscheinlich überrascht sein, daß eine solch relativ kräftige Katze eine so leise Stimme besitzt. Selbst rollige Kätzinnen sind verhältnismäßig ruhig. Der Schwanz der Maine Coon gehört zu den charakteristischen Merkmalen, besonders bei den braungstromten Tieren. Er erinnert an den Schwanz eines Waschbären. Übrigens aus diesem Grund heißen Sie auch Maine Coons.“Coon“ ist die Abkürzung des englischen Wortes „racoon“ = Waschbär. Die Ohren sind groß, im Ansatz ziemlich breit und haben lange dichte Haarbüschel und oft auch Ohrpinsel, die sogenannten Tips, die den Tieren ein luchsartiges Aussehen geben. Das Fell ist kurz an Kopf und Schultern, wird am Rücken und an den Seiten länger und endet im langen Bauchfell und buschigen Höschen. Die Unterwolle ist dicht genug, um das seidige Fell füllig zu machen. Das Tier sollte nicht flauschig aussehen. In der Regel genügt einmal in der Woche ein sorgfältiges Durchkämmen. Maine Coons gibt es in allen Farben(außer der Siamfärbung und allen Farben die daraus entstehen) und es gibt keine Vorschriften welche Augenfarbe zu welchen Fellfarben passen muß. Wichtig bei der Bewertung einer Maine Coon sind Kopfform, Körperbau und Fellbeschaffenheit. Einen sehr hübschen Anblick bietet die schildpatt-gestromte Katze mit weiß(black-torbie-white) die eine bunte „patchwork von Farben zeigt. Vorsicht ist geboten bei rein weißen Katzen, da wie bei allen anderen Katzen mit dem Gen für „Rein-Weiß“ oftmals eine angeborene Taubheit gekoppelt ist. Immer noch am beliebtesten, hier wie in Amerika ist die originale braun getigerte (black-tabby). In Deutschland ist die Farbpalette heute genau so vielfältig wie in den USA – und wenn man eine kleine Wartezeit in Kauf nimmt, ist jede Farbe auch hier in Deutschland zu bekommen, ohne dafür irgendwelche Vorverträge mit Anzahlungen abschließen zu müssen. Sollten Sie zu der Maine Coon noch weitere Fragen haben, könne Sie sich gern mit uns in Verbindung setzen.
Maine Coon of Big Balou 31061 Alfeld
Tel. 05181-900297 |
|
| |
||